Make-up richtig auftragen ist keine Frage von teuren Produkten oder jahrelanger Übung. Es ist eine Frage der Vorbereitung und der Reihenfolge. Wer die Haut pflegt, bevor der erste Farbton aufgetragen wird, wer den passenden Farbton wählt und die Produkte in der richtigen Abfolge aufträgt, bekommt ein natürliches Ergebnis, das den ganzen Tag hält. Der häufigste Fehler von Anfängern ist nicht mangelnde Technik, sondern ein falscher Ablauf: Foundation auf ungepflegter Haut, Concealer nach dem Puder oder Lippenstift, bevor die Augen fertig sind. Das führt zu streifigen Rändern, verwischten Farben und einem Make-up, das nach wenigen Stunden verblasst.
Die gute Nachricht: Die richtige Technik lässt sich in acht Schritten lernen. Dieser Beitrag erklärt jeden Schritt, zeigt die passenden Werkzeuge und nennt die typischen Fehler, die du vermeiden solltest. Ob du zum ersten Mal schminkst oder deine Routine verbessern willst: Die folgenden Schritte gelten für beide. Am Ende findest du eine Checkliste, die du beim Schminken neben den Spiegel legen kannst.
Warum die Reihenfolge über das Ergebnis entscheidet
Make-up besteht aus Schichten mit unterschiedlichen Texturen. Cremige Produkte wie Concealer, Foundation und Rouge müssen direkt auf die Haut oder auf eine dünne Pflegeschicht aufgetragen werden, damit sie mit der Haut verschmelzen. Puderige Produkte wie Puder, Lidschatten und Rouge-Puder haften dagegen am besten auf einer geglätteten, leicht mattierten Fläche. Wer diese Texturen in der falschen Reihenfolge aufträgt, bekommt fleckige Stellen und verwischte Übergänge.
Die etablierte Reihenfolge lautet:
- Hautpflege und Primer
- Concealer und Foundation
- Puder und Rouge
- Augen-Make-up
- Lippen-Make-up
Diese Reihenfolge hat einen praktischen Grund: Jede Schicht baut auf der vorherigen auf, ohne sie zu verschieben. Der Concealer legt sich unter die Foundation und wird von ihr angeglichen. Das Puder fixiert die flüssigen Produkte und schafft eine trockene Fläche für Rouge und Lidschatten. Die Augen kommen vor den Lippen, damit beim Auftragen des Lidschattens keine Farbe auf die frisch geschminkten Lippen fällt.
Schritt 1: Die Haut vorbereiten
Make-up hält nur so gut wie die Haut, auf der es liegt. Die Vorbereitung beginnt mit der Reinigung. Entferne Reste von Pflegeprodukten, Talg und Schmutz, damit die Foundation auf einer sauberen Fläche aufgetragen wird. Wer morgens das Gesicht nur mit Wasser wäscht, kann trotzdem direkt mit der Pflege beginnen. Wichtig ist, dass keine Creme-Reste vom Vorabend die Foundation stören.
Danach folgt eine Feuchtigkeitscreme. Sie glättet die Haut, füllt trockene Stellen auf und verhindert, dass sich die Foundation in feinen Linien absetzt. Eine dünne Schicht reicht aus. Warte ein paar Minuten, bis die Creme eingezogen ist, bevor du das Make-up aufträgst. Wer zu früh schminkt, vermischt die Creme mit der Foundation, und das Make-up hält nicht.
Für die empfindliche Haut rund um die Augen ist eine leichte Augencreme sinnvoll. Wer den Bereich um die Augen besonders hervorheben möchte, pflegt diese Hautstellen im Vorfeld mit einer Augencreme. Die Haut unter den Augen ist dünner als der Rest des Gesichts und trocknet schneller aus. Eine Augencreme beugt Trockenheitsfältchen vor und sorgt dafür, dass Concealer und Lidschatten gleichmäßiger aufliegen.
Ein Primer ist ein optionaler Schritt zwischen Pflege und Make-up. Er glättet die Hautoberfläche, minimiert Poren und verlängert die Haltbarkeit des Make-ups. Trage den Primer dünn auf die Stellen auf, an denen das Make-up schnell verblasst oder sich in Poren absetzt, also meist auf Stirn, Nase und Kinn. Diese Zone wird auch T-Zone genannt. Wer keinen Primer verwenden möchte, kann ihn weglassen, wenn die Haut gut gepflegt ist. Der Primer ist eine Hilfe, keine Pflicht.
Bei empfindlicher Haut lohnt sich ein genauer Blick auf die Inhaltsstoffe. Wähle Make-up ohne Duftstoffe oder ölfreies Make-up, wenn deine Haut zu Rötungen oder Unreinheiten neigt. Duftstoffe können die Haut reizen, ölhaltige Produkte können die Poren verstopfen. Produkte ohne diese Inhaltsstoffe sind für empfindliche Haut besser geeignet.
Schritt 2: Das richtige Make-up auswählen
Bevor du mit dem Auftragen beginnst, brauchst du das passende Produkt. Für Anfänger eignet sich ein Make-up, das leicht aufzutragen ist und eine mittlere Deckkraft bietet. Eine stark deckende Foundation ist schwerer zu verblenden und wirkt schnell maskenhaft. Eine leichte oder mittlere Deckkraft lässt sich besser korrigieren und sieht natürlicher aus.
Der falsche Farbton ist der häufigste Grund, warum Make-up unnatürlich wirkt. Eine Foundation, die zu hell oder zu dunkel ist, ist auch mit der besten Technik nicht zu retten. Deshalb steht die Farbtonwahl am Anfang.
Der passende Farbton liegt möglichst nah am Hautton. Teste die Foundation nicht am Handrücken, sondern am Kiefer oder am Hals, denn dort ist die Hautfarbe dem Gesicht am ähnlichsten. Wichtig ist auch das richtige Licht: Beurteile den Farbton bei Tageslicht, am besten vor einem Fenster. Kunstlicht in Badezimmern verfälscht die Farbwahrnehmung. Eine Foundation, die im Badezimmer perfekt aussieht, kann bei Tageslicht zu dunkel oder zu gelblich wirken.
Viele Make-ups können vor dem Kauf getestet werden. Nutze Make-up-Proben, bevor du eine volle Flasche kaufst. Eine Probe erlaubt es dir, die Foundation einen Tag lang zu tragen und zu beobachten, wie sie sich nach einigen Stunden verhält. Manche Foundations oxidieren und werden dunkler, andere setzen sich in Poren ab oder betonen trockene Stellen. Das fällt erst nach ein paar Stunden Tragezeit auf.
Beachte außerdem die Jahreszeit: Im Sommer wird die Haut durch Sonneneinstrahlung oft dunkler. Wer im Winter einen hellen Farbton verwendet, muss im Sommer eventuell einen dunkleren Farbton wählen. Wer im Sommer ein leichtes Make-up bevorzugt, kann statt einer Foundation auch eine getönte Tagescreme auftragen. Sie spendet Feuchtigkeit, gleicht den Hautton leicht aus und wirkt natürlicher als eine schwere Foundation.
Schritt 3: Concealer zuerst auftragen
Richtig Make-up auftragen beginnt mit dem Concealer, nicht mit der Foundation. Der Concealer ist ein Abdeckstift oder eine flüssige Abdeckcreme, die dunkle Stellen neutralisiert. Er deckt Augenringe, Rötungen und kleine Unreinheiten gezielt ab. Der Concealer sollte etwa eine Nuance heller als der Hautton sein. Ein hellerer Concealer bringt Licht in die Augenhöhle und lässt müde Augen wacher wirken. Wer einen Concealer wählt, der dunkler als die Haut ist, betont die Augenringe, statt sie zu kaschieren.
Der Concealer wird direkt auf die Haut aufgetragen, also vor der Foundation. Das hat einen Vorteil: Die Foundation legt sich über den Concealer und gleicht ihn an den Rest des Gesichts an. So entsteht kein heller Fleck unter den Augen.
Trage den Concealer punktuell auf die dunklen Stellen auf. Besonders unter den Augen hilft er, Augenringe zu überdecken. Danach wird er mit den Fingern leicht eingeklopft. Die Körperwärme der Finger lässt den Concealer mit der Haut verschmelzen. Wichtig ist, nicht zu reiben, sondern zu tupfen, damit die dünne Haut unter den Augen nicht gedehnt wird.
Wer den Concealer aufgetragen hat, kann ein Puder zum Fixieren verwenden. Das Puder verhindert, dass sich der Concealer in feinen Linien absetzt oder im Laufe des Tages in die Fältchen rutscht. Das Puder eignet sich auch für glänzende Stellen wie die Augenlider. Dort mattiert es die Haut und bereitet sie gleichzeitig auf den Lidschatten vor.
Schritt 4: Foundation mit dem passenden Werkzeug auftragen
Nach dem Concealer folgt die Foundation. Sie gleicht den Hautton aus und bildet die Basis für alle weiteren Schritte. Wähle einen Farbton, der möglichst nah an deinen Hautton heranreicht, und prüfe ihn bei Tageslicht.
Die Foundation wird mit einem Pinsel, einem Schwämmchen oder direkt mit den Fingern verteilt. Welches Werkzeug das richtige ist, hängt von der Textur der Foundation, dem gewünschten Finish und deinem Hauttyp ab.
| Werkzeug | Finish | Deckkraft | Hygiene | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Schwämmchen (angefeuchtet) | natürlich, hautähnlich | mittlere bis hohe Deckkraft, gut aufbaubar | regelmäßig auswaschen, nach einigen Monaten ersetzen | empfindliche und trockene Haut |
| Pinsel | glatt, gleichmäßig | hohe Deckkraft, schneller Auftrag | Pinsel regelmäßig mit milder Seife waschen | normale und ölige Haut |
| Finger | warm, natürlich | leichte bis mittlere Deckkraft | Hände vorher gründlich waschen | alle Hauttypen, besonders für cremige Texturen |
Ein feuchtes Schwämmchen tupft die Foundation in die Haut ein, statt sie zu verstreichen. Das Ergebnis ist ein hautähnliches Finish ohne Streifen. Ein Schwämmchen aus Naturschwamm hält bei guter Pflege etwa sechs bis neun Monate. Synthetische Schwämmchen müssen oft schon nach wenigen Monaten ersetzt werden. Wichtig ist, das Schwämmchen nach jeder Verwendung auszuwaschen, damit sich keine Bakterien bilden.
Ein Pinsel eignet sich besonders für flüssige Foundations mit höherer Deckkraft. Er verteilt das Produkt schnell und gleichmäßig, kann aber streifig wirken, wenn er nicht richtig geführt wird. Arbeite mit kleinen, kreisenden Bewegungen oder tupfenden Strichen, statt die Foundation nur zu verstreichen. Beginne in der Gesichtsmitte und arbeite nach außen, damit die Ränder am Hals auslaufen.
Die Finger sind nicht so altmodisch, wie viele denken. Sie eignen sich besonders für cremige Foundations und getönte Tagescremes. Die Körperwärme macht das Produkt geschmeidiger, sodass es besser mit der Haut verschmilzt. Wer die Finger verwendet, sollte sich vorher gründlich die Hände waschen.
Unabhängig vom Werkzeug gilt: Weniger ist mehr. Beginne mit einer kleinen Menge Foundation und arbeite sie in dünnen Schichten ein. Eine zweite Schicht lässt sich jederzeit ergänzen, eine zu dicke Schicht ist schwer zu korrigieren.
Unreinheiten, die die Foundation nicht abdeckt, werden mit einem Abdeckstift behandelt. Trage den Abdeckstift gezielt auf die betroffene Stelle auf und tupfe ihn mit dem Finger oder einem kleinen Pinsel ein. So verschwinden Rötungen und kleine Unebenheiten, ohne dass eine dicke Schicht Foundation nötig ist.
Schritt 5: Puder für Halt und matte Flächen
Wer sein Make-up haltbarer machen möchte, trägt nach der Foundation Puder auf. Das Puder fixiert die flüssigen und cremigen Produkte, reduziert Glanz und sorgt dafür, dass das Make-up nicht verwischt. Ohne Puder setzt sich die Foundation besonders in der T-Zone schnell ab und glänzt nach einigen Stunden.
Loses Puder wird mit einem großen, weichen Pinsel aufgetragen. Nimm nur wenig Produkt auf, klopfe den Pinsel ab und tupfe das Puder mit sanften Bewegungen auf das Gesicht. Zu viel Puder macht die Haut maskenhaft und betont trockene Stellen. Wer das Puder gezielt auf glänzende Bereiche legen möchte, konzentriert sich auf Stirn, Nase, Kinn und die Augenlider.
Für unterwegs ist Kompaktpuder besonders praktisch. Es lässt sich in Sekundenschnelle auftragen und passt in jede Handtasche. Mit einem Kompaktpuder kannst du unterwegs schnell Glanzstellen mattieren, ohne das gesamte Make-up zu erneuern.
Schritt 6: Rouge passend zur Gesichtsform
Nach dem Puder folgt das Rouge. Es gibt dem Gesicht Farbe und Struktur. In der Regel wird das Rouge auf die Wangenknochen aufgetragen. Besser ist es jedoch, das Rouge zur Gesichtsform passend aufzutragen, denn nicht jede Gesichtsform profitiert von derselben Platzierung.
Bei einem runden Gesicht wirkt Rouge, das schräg von den Wangenknochen Richtung Schläfen aufgetragen wird, streckend. Bei einem schmalen Gesicht liegt das Rouge eher auf der Mitte der Wangen und wird sanft nach außen verblendet. Bei einem eckigen Gesicht weicht das Rouge die harten Konturen auf, wenn es auf die weichen Stellen der Wangen gelegt wird.
Wer sich unsicher ist, kann Vorlagen verwenden. Make-up-Vorlagen zeigen, wo das Rouge je nach Gesichtsform aufgetragen werden sollte. Diese Vorlagen sind besonders für Anfänger hilfreich, weil sie die Platzierung abnehmen. Alternativ hilft ein Blick in den Spiegel mit neutralem Gesichtsausdruck: Die höchste Stelle der Wangenknochen ist der natürliche Ansatzpunkt für das Rouge.
Trage das Rouge mit einem weichen Pinsel auf und verblende es gut, damit keine harten Kanten entstehen. Bei cremigem Rouge kannst du es mit den Fingern eintupfen.
Schritt 7: Augen-Make-up in drei Schritten
Das Augen-Make-up folgt nach dem Rouge. Es besteht aus Lidschatten und Mascara. Die Reihenfolge innerhalb der Augenpartie ist wichtig, damit die Farben sauber aufeinander aufbauen.
Beginne mit dem Lidschatten. Trage zuerst einen hellen Ton auf das gesamte Augenlid auf. Dieser helle Ton hellt die Lidpartie auf und bildet die Basis für die weiteren Farben. Im Anschluss wird ein mittlerer Ton bis zur Lidfalte aufgetragen. Die Lidfalte ist die natürliche Vertiefung zwischen dem beweglichen Lid und dem Knochen darunter. Der mittlere Ton gibt dem Auge Tiefe und lässt die Lidpartie strukturierter wirken.
Wer einen dunkleren Ton verwenden möchte, setzt ihn am äußeren Augenwinkel an und verblendet ihn nach innen. So entsteht ein sanfter Verlauf, der das Auge optisch öffnet. Wichtig ist, die Farben gut zu verblenden, damit keine harten Übergänge entstehen. Ein weicher Verblendpinsel ist dafür das richtige Werkzeug.
Den Abschluss des Augen-Make-ups bildet die Mascara. Sie wird auf die Wimpern aufgetragen, nachdem der Lidschatten fertig ist. Die Farbe der Mascara sollte abhängig vom eigenen Typ und dem angestrebten Make-up-Look sein. Wer einen dezenten Alltags-Look möchte, wählt eine weichere Farbe. Wer ein intensiveres Augen-Make-up möchte, greift zu einer kräftigeren Farbe.
Schritt 8: Lippen-Make-up, das natürlich wirkt
Das Lippen-Make-up bildet den Abschluss der Routine. Kräftigere Farben sollten mit einem Lippenpinsel aufgetragen werden. Der Pinsel erlaubt eine präzise Führung, sodass die Farbe gleichmäßig verteilt wird und die Lippenkontur sauber bleibt. Kräftige Farben zeigen jeden Fehler, deshalb lohnt sich hier der Pinsel. Blassere Farbtöne oder Lipgloss können direkt aufgetragen werden, da sie weniger präzise aufgetragen werden müssen.
Bei der Auswahl der richtigen Farbe ist es wichtig, dass die Farbe des Lippenstifts zur natürlichen Lippenfarbe passt. Wer diesen Tipp nicht beachtet, kann schnell ein unnatürliches Aussehen herbeiführen. Ein Lippenstift, der stark von der natürlichen Lippenfarbe abweicht, wirkt aufgesetzt. Deshalb lohnt es sich, vor dem Kauf die eigene Lippenfarbe zu beachten und einen Farbton zu wählen, der sie aufgreift oder nur leicht verändert.
Typische Fehler und wie du sie vermeidest
Auch mit der richtigen Reihenfolge können Fehler passieren. Die häufigsten sind:
Der falsche Farbton. Eine Foundation, die nicht zum Hautton passt, ist der häufigste Grund für ein unnatürliches Make-up. Teste den Farbton am Kiefer bei Tageslicht und nutze Proben, bevor du kaufst.
Zu viel Produkt. Eine dicke Schicht Foundation deckt nicht besser, sie wirkt maskenhaft und setzt sich in Fältchen ab. Besser ist es, dünn zu beginnen und bei Bedarf eine zweite Schicht aufzutragen.
Concealer in der falschen Farbe. Ein Concealer, der dunkler als die Haut ist, betont Augenringe. Er sollte etwa eine Nuance heller sein und mit den Fingern eingeklopft werden, statt gerieben zu werden.
Die falsche Reihenfolge. Wer Puder vor der Foundation aufträgt oder die Lippen vor den Augen schminkt, riskiert verwischte Übergänge. Die Reihenfolge Pflege, Concealer, Foundation, Puder, Rouge, Augen, Lippen funktioniert, weil jede Schicht auf der vorherigen aufbaut.
Streifiger Auftrag. Streifen entstehen, wenn die Foundation mit zu viel Druck oder auf unvorbereiteter Haut verteilt wird. Ein feuchtes Schwämmchen oder die Finger mit tupfenden Bewegungen verhindern Streifen.
Die Haut nicht vorbereiten. Make-up auf trockener oder unpflegter Haut hält nicht und setzt sich in trockenen Stellen ab. Eine Feuchtigkeitscreme ist die Basis für jedes Make-up.
Lippenstift ohne Bezug zur Lippenfarbe. Ein Lippenstift, der nicht zur natürlichen Lippenfarbe passt, wirkt aufgesetzt. Kräftige Farben gehören mit dem Pinsel aufgetragen, blasse Töne und Gloss dürfen direkt aufgetragen werden.
Make-up nicht fixieren. Ohne Puder verblasst die Foundation schnell und glänzt. Ein dünner Puderauftrag mit einem großen Pinsel hält das Make-up in Position.
Die komplette Routine als Checkliste
Hier ist die gesamte Reihenfolge als Kurzcheckliste für den Alltag:
- Haut reinigen und mit Feuchtigkeitscreme pflegen. Bei Bedarf Augencreme für die Partie um die Augen und Primer für die T-Zone auftragen.
- Den Farbton der Foundation bei Tageslicht am Kiefer testen. Proben nutzen, im Sommer eventuell einen dunkleren Farbton wählen.
- Concealer etwa eine Nuance heller als der Hautton auftragen und mit den Fingern einklopfen. Mit Puder fixieren.
- Foundation mit Schwämmchen, Pinsel oder Fingern auftragen. Unreinheiten mit Abdeckstift behandeln.
- Puder mit großem Pinsel auftragen, glänzende Stellen wie die Augenlider mattieren.
- Rouge passend zur Gesichtsform auf die Wangenknochen auftragen.
- Lidschatten: heller Ton auf das gesamte Lid, mittlerer Ton bis zur Lidfalte. Mascara zum Schluss.
- Kräftige Lippenfarben mit dem Pinsel auftragen, blasse Töne direkt. Die Farbe sollte zur natürlichen Lippenfarbe passen.
Wer diese Schritte beachtet, bekommt ein Make-up, das natürlich wirkt und den ganzen Tag hält. Die Technik verbessert sich mit jeder Anwendung. Je öfter du die Reihenfolge und die Werkzeuge übst, desto sicherer wirst du im Umgang mit den Produkten.



