Die Haut ist das größte Organ des Menschen und übernimmt weit mehr Aufgaben, als nur gut auszusehen. Sie schützt den Körper vor Umwelteinflüssen, wehrt Keime ab, reguliert die Körpertemperatur durch Schwitzen und hält die Feuchtigkeit im Inneren. Entsprechend vielfältig sind die Probleme, die an ihr auftreten können: vom harmlosen Pickel, der nach ein paar Tagen von selbst verschwindet, bis zur Schuppenflechte, einer ernsten Erkrankung, die bisher nicht heilbar ist.
Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Hautprobleme sind harmlos und verschwinden ohne besondere Behandlung. Leichte Hautveränderungen wie Pigmentflecken oder Altersflecken mögen unschön wirken, sind aber in den allermeisten Fällen völlig unbedenklich. Anders sieht es bei schweren Ekzemen, Hautentzündungen oder anhaltenden Beschwerden aus: Sie gehören in die Hände eines Arztes oder einer Ärztin.
Dieser Beitrag erklärt, warum die Hautbarriere über gesunde Haut entscheidet, wie Sie trockene und fettige Haut richtig pflegen, welche Pflegefehler die Haut unnötig strapazieren, was bei Allergien hilft und wann Sie bei Neurodermitis, Schuppenflechte und anderen Erkrankungen professionelle Hilfe brauchen. Am Ende finden Sie eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Punkten für den Alltag.
Warum die Hautbarriere über gesunde Haut entscheidet
Wer Hautprobleme verstehen will, sollte zuerst wissen, wie die äußerste Hautschicht arbeitet. Die natürliche Hautbarriere ist die oberste Schicht der Oberhaut, der Epidermis. Sie besteht aus abgestorbenen, abgeflachten Hautzellen, den Keratinozyten, die gemeinsam die Hornschicht bilden. Diese Zellschicht ist von Lipiden, also Fetten, und natürlichen Feuchthaltefaktoren bedeckt. Zusammen bilden sie den Hydrolipidfilm, der die Haut geschmeidig hält. In diesem Film sitzt der Säureschutzmantel, der den pH-Wert der Haut reguliert und es Keimen erschwert, sich auf der Haut anzusiedeln.
Diese Barriere hat eine zentrale Aufgabe: Sie schützt den Körper vor äußeren Einflüssen, reguliert die Feuchtigkeit, erhält die Hautelastizität und unterstützt die Immunabwehr. Solange sie intakt ist, bleibt die Haut glatt, elastisch und widerstandsfähig. Ist sie geschädigt, gerät das System aus dem Gleichgewicht. Die Haut verliert vermehrt Feuchtigkeit, wird trocken, spannt und juckt. Rötungen, Entzündungen und Infektionen sind die Folge, außerdem steigt das Risiko für Allergien und Sonnenschäden.
Die gute Nachricht: Die Hautbarriere lässt sich stärken. Das Ziel jeder Hautpflege sollte deshalb sein, die Schutzfunktion der äußersten Hautschicht zu unterstützen. Mit geeigneten Produkten lässt sich die Belastbarkeit der Barriere verbessern, und Schäden lassen sich auf ein Minimum reduzieren. Wer zusätzlich hautschädliche Verhaltensweisen kennt und vermeidet, bewahrt seine Hautbarriere besonders gut. Eine starke Barriere schützt nicht nur vor trockener Haut, Rötungen und Juckreiz, sondern auch vor Hautkrankheiten wie dem Handekzem und vor Anzeichen vorzeitiger Hautalterung.
Trockene oder fettige Haut: Die richtige Einordnung
Der erste Schritt zu besserer Haut ist die ehrliche Bestandsaufnahme. Die meisten Menschen haben eher zu trockene Haut. Sie fühlt sich rau an, spannt, juckt und kann an manchen Stellen schuppen. Rissige Stellen, Rötungen und kleine Entzündungen sind typische Folgen. Das Gegenteil ist die fettige Haut: Sie glänzt, fühlt sich schon kurz nach dem Waschen wieder schmierig an und neigt zu Mitessern und Pickeln bis hin zur Akne.
Trockene und fettige Haut brauchen unterschiedliche Pflege. Es gibt keine Creme, die beiden Hauttypen gleichermaßen gerecht wird. Das Ziel der Pflege ist in beiden Fällen dasselbe: die natürliche Schutzfunktion der Haut wiederherzustellen. Der Weg dorthin unterscheidet sich jedoch grundlegend. Trockene Haut braucht Feuchtigkeit und Fette, die sie in der Hornschicht bindet. Fettige Haut muss sanft entfettet werden, ohne auszutrocknen, weil sie sonst mit noch mehr Talgproduktion reagiert.
Welche Produkte für die tägliche Pflege geeignet sind, hängt also vom eigenen Hauttyp ab. Wer unsicher ist, ob die eigene Haut eher trocken, fettig oder Mischhaut ist, kann das an einem einfachen Merkmal festmachen: Spannt die Haut nach dem Waschen, fühlt sich schuppig an oder zeigt feine Rötungen, ist sie zu trocken. Glänzt sie bereits wenige Stunden nach der Reinigung und bilden sich regelmäßig Mitesser, ist sie zu fettig.
Die häufigsten Pflegefehler und ihre Folgen
Viele Menschen versuchen, Hautprobleme mit immer mehr Pflege zu lösen. Das kann nach hinten losgehen. Zu intensive Pflege strapaziert trockene Haut auf Dauer zusätzlich und kann die Hautbarriere weiter schädigen. Mehr Produkte, mehr Schichten und häufigeres Auftragen sind nicht automatisch besser.
Ein zweiter häufiger Fehler sind ungeeignete Produkte. Manche Cremes bilden auf trockener Haut nur einen Film auf der Oberfläche, dringen aber nicht wirksam in die obere Hautschicht ein. Sie fühlen sich angenehm an, spenden der Haut aber keine echte Feuchtigkeit. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Wasser eine Creme enthält, sondern auch, wie gut die Haut sie aufnehmen kann. Enthält eine Creme einen hohen Wasseranteil, besteht die Gefahr, dass das Wasser auf der Haut verdunstet und die Haut dadurch noch zusätzlich austrocknet. Gerade bei trockener Haut sind deshalb reichhaltigere Cremes mit geringem Wasseranteil und hohem Fettanteil oft die bessere Wahl.
Ein dritter Fehler betrifft die Reinigung. Zu häufiges Waschen, zu heißes Wasser und aggressive Reinigungsprodukte entziehen der Haut Fett und Feuchtigkeit. Das Wasser zum Waschen sollte immer nur lauwarm sein, damit es die Haut nicht weiter austrocknet. Auch wer zu viel und zu oft pflegt, erreicht das Gegenteil: Die Haut wird nicht besser, sondern gereizter.
Was trockene Haut wirklich braucht
Trockene Haut entsteht, wenn die Hautbarriere zu wenig Feuchtigkeit speichert und zu viel Wasser abgibt. Die Pflege muss zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Sie muss Feuchtigkeit zuführen und verhindern, dass diese Feuchtigkeit wieder entweicht. Genau dafür sind reichhaltige Cremes gedacht, die Fett und Wasser in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten.
Bei der Auswahl der Pflegeprodukte lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Als mild und unterstützend gelten Wirkstoffe wie Dexpanthenol und Ceramide. Ceramide sind Lipide, die natürlicherweise in der Hautbarriere vorkommen, während Dexpanthenol die Regeneration der Haut fördert. Auch naturidentische Wirkstoffe, also Stoffe, die den natürlichen Bestandteilen der Haut entsprechen, sind für die Pflege empfehlenswert. Jojobaöl, Avocadoöl, Vitamine und Milchsäure können die Regeneration zusätzlich unterstützen.
Neben der Creme spielt der äußere Schutz eine wichtige Rolle. Wer unter trockener Haut leidet, sollte sich niemals ungeschützt der Sonne aussetzen. Ein Sonnenbrand schädigt die Hautzellen nachhaltig, und starke Sonnenbestrahlung begünstigt im Alter die Entstehung von Altersflecken. Bei Aufenthalten am Strand, im Freien oder bei langen Spaziergängen gehört deshalb ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor auf die Haut.
Auch Wind und Wetter fordern ihren Tribut. Kälte, Wind und trockene Heizungsluft entziehen der Haut Feuchtigkeit. Eine gute Feuchtigkeitscreme, die nicht zu viel Wasser enthält, schützt bei solchem Wetter vor dem Austrocknen. Wer im Winter viel draußen unterwegs ist, cremt die Haut vor dem Hinausgehen ein und bei Bedarf nach.
Fettige Haut und unreine Haut richtig behandeln
Fettige Haut ist kein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern eine Frage der Talgproduktion. Die Talgdrüsen arbeiten bei fettiger Haut einfach mehr als nötig. Die Folge sind Glanz, verstopfte Poren, Mitesser und Pickel. Die Versuchung ist groß, die Haut mit aggressiven Reinigungsprodukten trockenzulegen. Das ist ein Fehler: Wer die Haut zu stark entfettet, reizt sie und regt die Talgdrüsen zu noch mehr Produktion an.
Bei fettiger Haut sollten Kosmetika sparsam eingesetzt werden. Vor allem Schminke kann die Poren verstopfen und die Talgdrüsen zu vermehrter Produktion anregen. Wer nicht auf Make-up verzichten möchte, sollte auf Produkte achten, die die Poren möglichst nicht verstopfen. Auch hier gilt: Weniger ist oft mehr.
Die Pflege fettiger Haut besteht weniger im Auftragen reichhaltiger Cremes als im Weglassen von allem, was die Talgproduktion anregt. Eine sanfte Reinigung, leichte Feuchtigkeitspflege und der Verzicht auf stark fettende Produkte bringen die Haut meist schneller ins Gleichgewicht als jede intensive Behandlung.
Hautreaktionen und Allergien: Wenn die Haut überreagiert
Immer mehr Menschen leiden unter Allergien, und die Haut ist oft die erste Stelle, an der sich die Überreaktion zeigt. Sie reagiert empfindlich auf die unterschiedlichsten Stoffe, die in der Luft, im Essen oder in Kosmetika vorkommen. Typische Anzeichen sind Rötungen, nässende Bläschen und ein quälender Juckreiz.
Für Allergiker ist es deshalb wichtig zu wissen, was ihre Haut nicht verträgt. Sie müssen besonders aufpassen, was sie einatmen, was sie essen und welche Produkte sie für die Hautpflege verwenden. Ist die Allergie erst einmal ausgebrochen, lassen sich die schlimmsten Symptome mit Hautcremes, die Kortison enthalten, oder mit antiallergisch wirkenden Medikamenten behandeln. Diese Mittel verschreibt in der Regel der Arzt oder die Ärztin.
Besser als jede Behandlung ist die Vorbeugung. Wer auf Pollen reagiert, sollte sich bei Pollenflug so wenig wie möglich im Freien aufhalten, die Kleidung täglich wechseln und die Haare waschen. So gelangen weniger Pollen an die Haut und in die Wohnung. Wer auf bestimmte Lebensmittel reagiert, sollte diese meiden. Und wer empfindlich auf Duftstoffe, Konservierungsstoffe oder Farbstoffe ist, sollte auf Hautpflegeprodukte zurückgreifen, die diese Stoffe nicht enthalten.
Neurodermitis und Schuppenflechte: Wenn die Haut ernsthaft erkrankt
Manche Hautprobleme gehen über trockene oder fettige Haut hinaus. Zwei Erkrankungen spielen in der Praxis eine besonders große Rolle: die Neurodermitis und die Schuppenflechte.
Die Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen. Besonders Kinder sind von dem stark juckenden Hautausschlag betroffen, der anfangs vor allem in den Arm- und Kniebeugen auftritt. Die Haut ist an diesen Stellen gerötet, trocken und juckt oft so stark, dass die Betroffenen kaum stillhalten können. Wodurch die Neurodermitis genau verursacht wird, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Sicher ist jedoch, dass einige Nahrungsmittel und Hausstaubmilben zur Erkrankung beitragen. Für Betroffene heißt das: herausfinden, welche Stoffe sie nicht vertragen, und diese so weit wie möglich meiden. Die Behandlung selbst erfolgt mit medizinischen Cremes, die der Arzt oder die Ärztin verschreibt.
Ähnlich gelagert ist die Schuppenflechte, medizinisch Psoriasis. Bei dieser Erkrankung ist die Haut an den betroffenen Stellen sehr trocken, schuppt sich und juckt stark. Die Schuppenflechte verläuft in Schüben und ist bisher nicht heilbar. Wohl aber lassen sich die Beschwerden lindern. Ölbäder und Bäder mit Salz aus dem Toten Meer können bei der Schuppenflechte für Linderung sorgen.
Beide Erkrankungen gehören in ärztliche Behandlung. Ein Hautarzt oder eine Hautärztin stellt die Diagnose und entwickelt einen Behandlungsplan. Er oder sie kann auch Medikamente verschreiben, die den Juckreiz abmildern. Das ist wichtig, denn durch ständiges Kratzen entstehen nicht nur unschöne Narben, sondern die Haut wird zusätzlich gereizt und kann sich weiter entzünden.
Unterstützend wirken bei Neurodermitis und Schuppenflechte sanfte, milde Hautcremes, eine sorgsame Auswahl der Nahrungsmittel und Pflegemittel sowie nicht zu häufiges Waschen.
UV-Therapie: Eine Behandlungsoption bei hartnäckigen Hauterkrankungen
Neben Cremes und Medikamenten gibt es für einige Hauterkrankungen eine weitere, oft unterschätzte Behandlungsmöglichkeit: die UV-Therapie. Dabei wird therapeutisch wirksames UV-Licht gezielt auf die erkrankten Hautstellen gerichtet. Moderne Geräte erzeugen gezielt die wirksamen Wellenlängen. Das Spektrum der UV-Strahlung wird in UV-A, UV-B und UV-C eingeteilt. Für therapeutische Zwecke werden nur die langwelligen UV-A-Strahlen und die kurzwelligeren UV-B-Strahlen genutzt.
Die UV-Therapie wird bei zahlreichen Hauterkrankungen eingesetzt, darunter Schuppenflechte, Neurodermitis, Handekzem, Sklerodermie, Juckreiz und bestimmte Hautlymphome. Auch wenn inzwischen viele wirksame Medikamente gegen diese Erkrankungen zugelassen sind, bleibt die UV-Therapie eine wichtige Säule in der Dermatologie. In der Hand erfahrener Dermatologinnen und Dermatologen gilt sie als sehr gut wirksam, sicher und nebenwirkungsarm. Hinzu kommt, dass sie vergleichsweise kostengünstig ist. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) hat dazu eine Leitlinie veröffentlicht, die die richtige Indikationsstellung und die sichere Durchführung beschreibt.
Eine UV-Therapie gehört nicht in die eigenen vier Wände. Sie wird in der Praxis oder Klinik einer Hautärztin oder eines Hautarztes durchgeführt, die entscheiden, ob die Behandlung für die jeweilige Erkrankung geeignet ist und wie oft sie stattfinden muss. Wer an Schuppenflechte oder Neurodermitis leidet und mit der bisherigen Behandlung nicht zufrieden ist, sollte den Arzt oder die Ärztin gezielt auf diese Option ansprechen.
So beugen Sie Hautproblemen vor
Gegen ernste Hauterkrankungen lässt sich kaum vorbeugen, das gilt besonders für Neurodermitis und Schuppenflechte. Kleinere Hautprobleme dagegen lassen sich mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen erstaunlich gut verhindern.
An erster Stelle steht die Auswahl der richtigen Pflegeprodukte. Hautpflegemittel sollten pH-neutral sein, damit sie die Haut in ihrer natürlichen Funktion unterstützen. Der pH-Wert der Haut liegt im schwach sauren Bereich; stark alkalische Produkte stören dieses Gleichgewicht. Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe sollten in Pflegeprodukten so wenig wie möglich enthalten sein, denn sie gehören zu den häufigsten Auslösern von Hautreizungen. Auch Alkohol kann die Haut reizen und zu Rötungen oder Entzündungen führen. Produkte mit hohem Alkoholanteil sind deshalb vor allem bei empfindlicher und trockener Haut keine gute Wahl.
Eine gesunde Lebensführung trägt ebenfalls zu einer schönen, frisch aussehenden Haut bei. Genügend Schlaf, wenig oder gar kein Alkohol und kein Tabak lassen die Haut strahlend wirken. Wer die Haut von innen unterstützt, braucht von außen oft weniger.
Und schließlich: Nicht jede Unregelmäßigkeit muss sofort behandelt werden. Die meisten kleineren Probleme mit der Haut verschwinden von selbst, auch ohne spezielle Creme oder Behandlung. Ein einzelner Pickel, eine leichte Rötung oder eine vorübergehend raue Stelle sind in der Regel kein Grund zur Sorge. Wer die Haut in Ruhe lässt und nicht überpflegt, gibt ihr die Chance, sich selbst zu regulieren.
Wann Sie zum Hautarzt oder zur Hautärztin sollten
So entspannt man bei kleinen Problemen sein darf, so ernst sollte man Warnzeichen nehmen. Ein Arztbesuch ist angezeigt, wenn:
- schwere Ekzeme oder Hautentzündungen auftreten,
- die Haut über längere Zeit stark juckt, nässelt oder sich entzündet,
- sich Hautveränderungen ausbreiten oder nicht abheilen,
- der Verdacht auf Neurodermitis oder Schuppenflechte besteht,
- die Beschwerden den Alltag oder den Schlaf erheblich beeinträchtigen.
Der Hautarzt oder die Hautärztin stellt die Diagnose, entwickelt einen Behandlungsplan und verschreibt bei Bedarf Medikamente, die den Juckreiz abmildern. Gerade bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte ist eine frühzeitige Behandlung wichtig, um die Haut in einem guten Zustand zu halten und Narben durch Kratzen zu vermeiden.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Ihre äußerste Schicht, die Hautbarriere, schützt vor Umwelteinflüssen, hält Feuchtigkeit und wehrt Keime ab.
- Eine geschädigte Hautbarriere zeigt sich durch Trockenheit, Spannen und Juckreiz. Hinzu kommen Rötungen und Entzündungen.
- Trockene und fettige Haut brauchen unterschiedliche Pflege: Trockene Haut benötigt Feuchtigkeit und Fette, fettige Haut eine sanfte Entfettung ohne Austrocknung.
- Häufige Pflegefehler sind zu intensive Pflege, Produkte, die nur einen Film bilden, zu heißes Waschen und alkoholhaltige Kosmetik.
- Bei trockener Haut helfen reichhaltige Cremes mit wenig Wasser sowie Wirkstoffe wie Dexpanthenol und Ceramide. Jojobaöl, Avocadoöl, Vitamine und Milchsäure unterstützen die Regeneration.
- Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist Pflicht. Sonnenbrand schädigt die Hautzellen nachhaltig und begünstigt Altersflecken.
- Bei Allergien hilft vor allem das Meiden der Auslöser: Pollen, bestimmte Lebensmittel sowie Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe.
- Neurodermitis und Schuppenflechte gehören in ärztliche Behandlung. Die Schuppenflechte ist nicht heilbar, ihre Beschwerden lassen sich aber lindern.
- Die UV-Therapie ist eine anerkannte Behandlungsoption bei Schuppenflechte, Neurodermitis und weiteren Hauterkrankungen. Sie wird von Dermatologinnen und Dermatologen durchgeführt.
- Die meisten kleineren Hautprobleme verschwinden von selbst. pH-neutrale Pflege, ausreichend Schlaf und der Verzicht auf Alkohol und Tabak beugen am besten vor.




