CC steht für Colour Correcting, also Farbkorrektur. Eine CC-Creme ist ein getöntes Pflegeprodukt, das Feuchtigkeit, leichte bis mittlere Deckkraft und Farbausgleich in einem Schritt vereint. Sie gleicht Rötungen, fahle Stellen und unebene Hauttöne aus, ohne dass du eine schwere Foundation auftragen musst. Der Unterschied zur BB-Creme: Die CC-Variante setzt stärker auf Korrektur, die BB-Creme auf Pflege und einen hauchzarten Teint.

Wer morgens wenig Zeit hat und trotzdem einen ebenmäßigen Teint möchte, findet in der CC-Creme eine praktische Lösung. Sie ersetzt Tagescreme, Primer und Foundation nicht komplett, übernimmt aber von jedem etwas. Die wichtigsten Entscheidungen betreffen den Hautton, die Deckkraft und den Auftrag.

Was CC-Creme von BB-Creme unterscheidet

BB steht für Blemish Balm oder Beauty Balm, CC für Colour Correcting. Eine BB-Creme versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und lässt einen leichten, transparenten Schleier zurück. Sie ist die Wahl für trockene oder feuchtigkeitsarme Haut, die nur einen Hauch von Farbe braucht. Manche BB-Formeln enthalten zusätzlich einen Lichtschutzfilter.

Die CC-Creme deckt stärker ab und enthält Pigmente, die gezielt gegen Rötungen, fahle Stellen oder leichte Verfärbungen wirken. Kleine Fältchen und feine Narben kaschiert sie besser als eine BB-Creme. Dazu kommt der Pflegeaspekt: Einige CC-Cremes enthalten Wirkstoffe gegen Hautalterung, andere einen Lichtschutzfaktor. Du bekommst Deckkraft und Hautpflege in einem Produkt, musst dafür aber genauer auf deinen Hautton achten.

Was eine CC-Creme leisten kann

Eine CC-Creme gleicht den Hautton aus, spendet Feuchtigkeit und schützt je nach Formel vor Sonne. Die Deckkraft liegt zwischen einer getönten Tagescreme und einer leichten Foundation. Rötungen an Wangen und Nase, dunkle Augenringe und leichte Pigmentflecken verschwinden damit optisch, ohne dass eine maskenhafte Schicht entsteht.

Der Farbkorrektur-Effekt funktioniert über komplementäre Pigmente. Eine grünliche Tönung neutralisiert Rötungen, ein Pfirsichton hellt fahle oder graue Haut auf, ein gelblicher Unterton gleicht dunkle Flecken aus. Anders als eine normale Foundation, die die Haut einfach überdeckt, arbeitet die CC-Creme mit deiner Hautfarbe.

So findest du den passenden Hautton

Der Hautton entscheidet darüber, ob eine CC-Creme natürlich aussieht oder einen sichtbaren Rand hinterlässt. Teste die Farbe nicht am Handrücken, sondern am Kiefer oder am Hals. Dort ist die Haut dem Gesicht am ähnlichsten. Trage eine kleine Menge auf, warte zwei Minuten, bis sich die Pigmente gesetzt haben, und prüfe bei Tageslicht, ob die Farbe verschmilzt.

Wenn du zwischen zwei Nuancen schwankst, wähle die hellere. Eine zu dunkle CC-Creme lässt sich schwerer korrigieren als eine, die minimal zu hell ist und mit einem Hauch Bronzer angepasst wird. Für sehr helle Haut mit kühlem Unterton eignen sich Formeln mit roséfarbenem Einschlag, für warme Hauttöne solche mit goldenem oder gelblichem Unterton.

So trägst du CC-Creme richtig auf

Arbeite mit warmen Fingern, einem feuchten Make-up-Schwamm oder einem dichten Pinsel. Die Finger geben die geringste Deckkraft und eignen sich für den Alltag. Der Schwamm verteilt die Creme gleichmäßiger, während der Pinsel an Stellen, die mehr Korrektur brauchen, die höchste Deckkraft erreicht.

Beginne in der Gesichtsmitte und arbeite nach außen. Dort sitzen die meisten Rötungen und Unebenheiten, und die Creme verläuft natürlich Richtung Haaransatz und Kiefer. Klopfe die Creme ein, statt sie zu reiben, damit die Pigmente in die Haut einziehen und keine Streifen entstehen. Für Stellen mit stärkerer Rötung trägst du eine zweite dünne Schicht auf, statt die erste dick aufzutragen.

Welche CC-Cremes sich lohnen

Die Auswahl reicht von Drogerieprodukten bis zu hochpreisigen Formeln. Eine kommerzielle Vergleichsseite nennt die CCC Cream von Yu.r Skin Solution als Vergleichssieger mit 72 Bewertungen und den Skin Trainer CC Blur von KIKO Milano als Preis-Leistungs-Sieger mit 100 Bewertungen. Diese Angaben stammen aus Nutzerbewertungen und sind keine unabhängigen Testergebnisse. Sie geben aber einen Hinweis darauf, welche Produkte im Alltag überzeugen.

Achte beim Kauf auf die Inhaltsstoffe. Eine gute CC-Creme enthält Feuchtigkeitsspender wie Glycerin oder Hyaluronsäure und, wenn du sie als Sonnenschutz nutzt, einen ausreichenden Lichtschutzfaktor. Naturkosmetik-Formeln setzen auf pflanzliche Öle und mineralische Pigmente und gehören laut der Vergleichsseite ebenfalls zu den beliebten Varianten. Entscheidend ist am Ende, wie die Creme auf deiner Haut sitzt und ob sie den ganzen Tag hält.