Haare föhnen

Haare föhnen wie beim Profi

Ob das Haarstyling gelungen ist, hängt sehr von der richtigen Föhntechnik ab. Welche Handgriffe nötig sind, welcher Accessoires man sich bedienen kann und was einen guten Föhn ausmacht sind Fragen, die sich beim Haare föhnen stellen. Weiter fragen sich insbesondere Frauen, die unter strapazierten Haaren leiden, ob Föhnen gut für die Haare ist. Öl für die Haare und Pflege für die Kopfhaut sind erste Schritte dahin, dass das Föhnen das Haar nicht zusätzlich belastet und volles Haar zum natürlichen Zustand wird. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihre Haare föhnen wie beim Profi.

Gut ausgestattet ist halb geföhnt

Haarpflege

Um die Haare zu föhnen, bedarf es zunächst einer guten Ausstattung, wozu der Föhn selbst und eine Bürste gehören. Der Föhn sollte es ermöglichen, die Temperatur und die Stärke der Luft zu regulieren. Kauft man keinen kleinen Reiseföhn, orientieren sich die Modelle, die heutzutage erhältlich sind, ohnehin am Profibereich aus den Friseursalons. Bei einer guten Bürste zum Haare föhnen sind Wildschweinborsten empfehlenswert. Grobe Bürsten eignen sich zum Glätten dicker Haare, mittelgroße Bürsten sind ideal für alle Haartypen und besonders gut dazu, die Haarwurzeln heben zu können, damit mehr Volumen geschaffen wird. Kleine Bürsten formen Locken spielend leicht und flache Bürstenformen sind geeignet, um die Haare ohne Föhnen zu glätten. Wärme speichernde Bürsten sind zwar teurer, haben aber den Vorteil, dass die erwärmte Metalloberfläche erlaubt, die Haare besonders gut zu formen.

Haare föhnen
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Ob das Haarstyling gelungen ist, hängt auch von der richtigen Föhntechnik ab.

Um die Föhnfrisur optimal hinzubekommen, legt man sich vor dem Haare föhnen die Produkte bereit, die man anwendet. Beispielsweise sind Glättungsbalsam und Anti-Frizz-Spray die idealen Partner, um die Haare zu glätten. Gesunde Haare sind grundsätzlich deutlich einfacher zu frisieren, da sich die einzelnen Haare leichter formen lassen. Spezielle Pflegeprodukte helfen gegen krisselige und strohige Haare. Bei lockigem und krausem Haar, welches von Natur aus dünner und empfindlicher ist, hilft einmal wöchentlich nährende Pflege, beispielsweise Shea-Butter, herkömmliches Olivenöl oder auch Jojobaöl.

Trockenes Haar wird durchs Föhnen zusätzlich belastet. Es ist hilfreich, wenn das Föhnen direkt nach dem Waschen stattfindet, um das Haar nicht noch mehr auszutrocknen. Die Haare sollten handtuchtrocken sein und es empfiehlt sich, vorher mit kaltem Wasser nachzuspülen, damit die Hautschuppen gut geschlossen sind. Zu radikale Produkte sind generell nicht zu empfehlen. Nicht jedes rebellische Haar muss kontrolliert werden können. Andernfalls wirken die Haare unnatürlich steif, was sich dauerhaft so prägen kann.

Haare föhnen Schritt für Schritt

Zum Vortrocknen der Haare werden diese in ein Handtuch eingewickelt, um die Feuchtigkeit aufzunehmen. Ist das Haar danach noch zu nass, kann vorgeföhnt werden, um es grob zu trocknen. Beginnt man mit der eigentlichen Föhnfrisur, sollte das Haar kaum noch feucht sein. Es ist grundsätzlich besser, die Haare natürlich vorzutrocknen, denn je weniger sie einem Föhn ausgesetzt sind, umso weniger trocknen sie aus. Nach dem Vortrocknen wird das spezielle Pflegeprodukt eingesetzt, um das Föhnen zu erleichtern. Das Produkt wird auf die längeren Haarpartien aufgetragen, anschließend werden die Haare durchgekämmt. Wichtig ist, dass das Produkt von den Haarwurzeln möglichst ferngehalten wird, da es zu fettiger Kopfhaut führen kann.

Beim Föhnen wird fürs Glätten und Stylen Strähne für Strähne bearbeitet. Die restlichen Haare werden am besten mit Klammern hochgesteckt, was dafür sorgt, dass die bearbeitete Strähne von den anderen Haaren abgetrennt wird. Die meisten Haare werden erst mal am Oberkopf festgesteckt und nur einzelne Strähnen an den Seiten und im Halsbereich freigegeben. Dort wird mit dem Haare föhnen begonnen. Mithilfe einer großen Rundbürste wird das Haar von den Spitzen bis zu den Wurzeln eingewickelt und dann mit dem Luftstrom in Bürstrichtung geföhnt. Dafür empfiehlt sich ein Föhn mit aufsteckbarem Aufsatz, der im rechten Winkel zur Bürste gehalten werden kann, sodass man sich den Haarsträhnen annähern kann. Die Bürste wird nach unten aufgedreht, gleichzeitig wird weitergeföhnt. Fünf Zentimeter Abstand zwischen Haar und Föhn sollten gehalten werden, damit die Haare nicht verbrennen.

Am Ende werden alle Strähnen um den Kopf herum fallengelassen und dieselbe Technik wird wiederholt. Wurde jede Strähne zwei- bis dreimal bearbeitet, wird die Föhnfrisur perfekt. Der Föhn wird zum Schluss auf Kaltluft gestellt, damit die Frisur fixiert werden kann. Als Finish wird auf die langen Haarpartien Glättungsbalsam aufgetragen, damit die Frisur gefestigt wird und fit für den Tag oder die Nacht ist.

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