Dermatologische Hautpflege

Richtige Hautpflege bei Krankheiten

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie hat eine Barrierefunktion, die den menschlichen Körper vor Umwelteinflüssen schützt. Keime und Bakterien können so nicht in den Körper gelangen. Über sie wird Sauerstoff genommen und Feuchtigkeit durch Schwitzen wieder abgegeben. Ist die Haut nicht gesund, können sich daraus ernsthafte Probleme für die Gesundheit des Menschen ergeben.

Umwelteinflüsse mit schädlichen Stoffen setzen der Haut immer häufiger zu. Eine zunehmend ungesunde Lebensweise mit viel Stress und unausgewogener Ernährung tut das Übrige, um die Haut zu schädigen. Allergien sind auf dem Vormarsch, Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis oder Ekzeme nehmen zu. Gesundheitsbewusste Menschen greifen deshalb immer häufiger zu Kosmetika, die die Haut in ihrer natürlichen Funktion unterstützen. Produkte für eine dermatologische Hautpflege helfen dabei, die Haut optimal zu versorgen, sodass sie nicht erkrankt, sondern ihrer Aufgabe nachkommen kann.

Die Barrierefunktion der Haut wiederherstellen

Hautpflege

Viele Menschen leiden unter Hautproblemen. Das müssen nicht immer gleich so ernste Erkrankungen wie Schuppenflechte oder Ekzeme sein. Schon eine sehr trockene Haut zeigt, dass die Barrierefunktion der Haut gestört ist. Hier setzt die dermatologische Hautpflege ein. Sie führt der Haut die Stoffe zu, an denen es mangelt. Dabei verzichtet sie auf künstliche Inhaltsstoffe wie Parfum, chemische Konservierungsstoffe, Emulgatoren oder Mineralöle. Sie setzt dagegen auf Stoffe, wie sie in der Haut selbst vorhanden sind oder vorhanden sein sollten. Linolsäuren, Vitamine, Liposome oder Cholesterine sind in der Hautbarriere zu finden und werden deshalb auch für eine dermatologische Hautpflege verwendet. Pflanzliche Stoffe, die sich nachweislich für die Verbesserung der Hautfunktion eignen, bilden die Grundlage für die perfekte Hautpflege.

Welche Stoffe der Haut genau fehlen, kann der Hautarzt feststellen und Empfehlungen für die richtige Hautpflege geben. Natürlich muss eine ernste Erkrankung der Haut mit Medikamenten behandelt werden, dermatologische Hautpflegeprodukte dienen dabei der Unterstützung einer Behandlung mit vom Arzt verordneten Heilmitteln. Ist die Haut noch nicht ernsthaft geschädigt, dient die dermatologische Hautpflege als Vorbeugung, damit es gar nicht erst zu Hautproblemen kommt. Gut ausgebildete Kosmetikerinnen können beratend zur Seite stehen, um eine Hautpflege zu finden.

Hautpflege bei Diabetes oder Psoriasis

Manche Krankheiten wie Diabetes können das Hautbild verändern oder der Haut die Nährstoffe entziehen, die sie benötigt. Diabetiker leiden häufig an Xanthomen, das sind gutartige Hauttumore, die meist durch einen überhöhten Blutfettspiegel entstehen. Ihre Haut sieht häufig schlaff und faltig aus, starker Juckreiz kann auftreten. Diabetiker müssen deshalb besonders auf ihre Haut achten und sollten normale Kosmetika vermeiden. Für sie ist eine dermatologische Hauptpflege besonders wichtig, die die Haut nicht zusätzlich reizt, sondern ihr dabei hilft, die natürliche Barrierefunktion wiederaufzubauen.

Auch Menschen, die an Schuppenflechte, der Psoriasis, leiden, brauchen eine spezielle Psoriasis Hautpflege. Die stark schuppende Haut darf durch Produkte mit Duftstoffen, Mineralölen oder chemischen Konservierungsstoffen nicht noch weiter gereizt werden. Eine gute Psoriasis Hautpflege besteht aus Kosmetika, die auf alle schädlichen Stoffe verzichtet und der Haut natürliche Feuchtigkeit zuführt. Durch Bäder, die zweimal wöchentlich durchgeführt werden, kann sich das Krankheitsbild entscheidend verbessern. Eine echte Heilung ist bisher nicht möglich, doch kann durch Bäder mit Salz aus dem Toten Meer oder mit Badezusätzen, die Urea oder Kleie enthalten, zumindest der unerträgliche Juckreiz gestillt werden. Auch die entzündlichen Hautprozesse werden dadurch abgemildert.

Selbst etwas tun

Eine dermatologische Hautpflege setzt neben den milden und hautähnlichen Hautpflegeprodukten auch auf eine gesunde Lebensführung. Dazu gehören ausreichend Schlaf, möglichst wenig Stress und eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Viel Trinken führt der Haut ausreichend Feuchtigkeit von innen zu. Häufiges Waschen mit zu heißem Wasser wird vermieden. Bei Gängen ins Freie wird die Haut durch entsprechende Pflegeprodukte vor den Umwelteinflüssen geschützt. Das gilt besonders für Aufenthalte in der prallen Sonne, die nicht ohne einen ausreichenden Sonnenschutz unternommen werden.

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