Alterra ist die Naturkosmetik-Eigenmarke von Rossmann. Die Linie umfasst Gesichtspflege und dekorative Kosmetik, darunter Make-ups, die mit pflanzlichen Ölen und Extrakten arbeiten und auf synthetische Duftstoffe verzichten. Du findest sie in den Rossmann-Filialen und im Onlineshop der Kette.
Ob ein Make-up zu dir passt, entscheidet weniger das Etikett als dein Hauttyp. Trockene Haut braucht eine cremige, feuchtigkeitsspendende Textur, fettige Haut eine mattierende Formel, empfindliche Haut eine kurze Inhaltsstoffliste. Ein Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2020 zeigte, dass die meisten getesteten Make-ups Rötungen und Verfärbungen zuverlässig abdecken. Die Formulierungen ändern sich jedoch regelmäßig, also prüfe vor dem Kauf die aktuelle Produktbeschreibung.
Was Naturkosmetik für dein Make-up bedeutet
Zertifizierte Naturkosmetik folgt festgelegten Kriterien: Die Inhaltsstoffe stammen überwiegend aus pflanzlichen oder mineralischen Quellen, und bestimmte Stoffe wie Parabene, synthetische Duftstoffe oder Mineralöle sind nicht zugelassen. Für die Haut heißt das in der Praxis: Die Formeln sind meist gut verträglich, und wer auf Duftstoffe reagiert, findet Produkte, die ohne Parfüm auskommen.
Alterra liegt preislich im üblichen Drogeriebereich und ist damit günstiger als viele Naturkosmetik-Marken aus Apotheke oder Reformhaus. Du bekommst eine zertifizierte Formel zu einem Preis, der für den Alltag passt. Das macht die Marke besonders interessant, wenn du Naturkosmetik regelmäßig nutzen willst, ohne das Budget zu sprengen.
Das passende Make-up für trockene Haut
Trockene Haut spannt, schuppt und zeigt feine Linien schneller. Ein Make-up für diesen Hauttyp sollte Feuchtigkeit spenden und die Haut nicht zusätzlich austrocknen. Achte auf cremige Texturen mit pflegenden Ölen wie Sheabutter oder Jojobaöl. Trage das Make-up auf die gut eingecremte Haut auf und arbeite mit den Fingerspitzen oder einem feuchten Schwämmchen, damit sich die Textur gleichmäßig verteilt.
Ein einfacher Test zeigt, ob eine Formel zu trockener Haut passt: Trage eine kleine Menge an der Innenseite des Unterarms auf. Zieht sie schnell ein und hinterlässt ein angenehmes, nicht klebriges Gefühl, ist sie eine gute Wahl. Betont die Textur dagegen Schüppchen oder klebt sie, lass das Produkt im Regal.
Das passende Make-up für fettige und Mischhaut
Fettige Haut glänzt im Laufe des Tages, besonders in der T-Zone. Eine mattierende Formel nimmt überschüssiges Öl auf und hält das Make-up länger an Ort und Stelle. Such nach Texturen, die Tonmineralien oder Kieselerde enthalten, diese Stoffe binden Fett. Trage vor dem Make-up eine mattierende Tagescreme auf und setze das Ergebnis mit einem hauchdünnen Puder, dann bleibt der Look auch nach Stunden frisch.
Für unterwegs helfen ölabsorbierende Papiertücher, die du sanft auf die glänzenden Stellen tupfst, statt das Make-up zu verwischen. Bei Mischhaut reicht es oft, nur die T-Zone zu pudern und die Wangen auszusparen.
Das passende Make-up für empfindliche Haut
Empfindliche Haut reagiert schnell mit Rötungen oder Spannungsgefühl. Hier zählt eine kurze Inhaltsstoffliste. Je weniger Inhaltsstoffe, desto geringer das Risiko einer Reaktion. Meide Produkte mit Duftstoffen, Alkohol und starken Pigmenten. Ein Patch-Test an der Innenseite des Arms oder hinter dem Ohr zeigt, ob deine Haut die Formel verträgt. Trage dafür eine kleine Menge auf und warte einige Stunden, bevor du das Make-up im Gesicht verwendest.
Da empfindliche Haut oft zu Trockenheit neigt, kombiniere das Make-up mit einer beruhigenden Pflege, die Panthenol oder Aloe vera enthält. So legst du eine Schutzschicht unter das Make-up und reduzierst das Risiko von Irritationen.
Die richtige Farbe finden
Der häufigste Fehler beim Make-up-Kauf ist die falsche Farbe. Teste die Nuance nicht am Handrücken, sondern an der Unterkante des Kiefers. Dort ist die Haut dem Gesicht am ähnlichsten. Trage einen Streifen auf und schaue bei Tageslicht in den Spiegel, am besten vor einem Fenster. Das künstliche Licht in der Drogerie verfälscht den Eindruck.
Achte außerdem auf den Unterton deiner Haut. Warme Hauttöne haben einen goldenen oder gelblichen Schimmer, kühle einen rosigen oder bläulichen. Neutrale Haut verträgt beides. Wenn du unsicher bist, nimm eine kleine Menge mit nach Hause und teste sie am nächsten Morgen bei Tageslicht. Viele Naturkosmetik-Marken bieten ihre Make-ups in mehreren Nuancen an, von sehr hell bis dunkel.
So trägst du das Make-up richtig auf
Beginne mit einer dünnen Schicht in der Gesichtsmitte und arbeite nach außen. So vermeidest du einen sichtbaren Rand am Haaransatz oder am Kiefer. Verwende die Fingerspitzen, einen feuchten Beautyblender oder einen Pinsel, je nachdem, welche Deckkraft du möchtest. Die Finger geben ein leichtes, natürliches Ergebnis, ein Pinsel deckt stärker.
Warte nach der Tagescreme zwei bis drei Minuten, bis die Pflege eingezogen ist, bevor du das Make-up aufträgst. Für einen langanhaltenden Look fixiere das Ergebnis mit einem hauchdünnen Puder. Bei fettiger Haut hilft ein mattierendes Puder in der T-Zone, bei trockener Haut reicht ein feiner Hauch über das ganze Gesicht.
Was der Stiftung-Warentest-Test zeigt
Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2020 13 Make-ups getestet, von Markenprodukten bis zu Drogerieartikeln. Das zentrale Ergebnis: Die meisten getesteten Produkte kaschieren Rötungen und Verfärbungen zuverlässig. Das ist eine gute Nachricht, wenn du ein Make-up suchst, das Unebenheiten abdeckt, ohne schwer auf der Haut zu liegen.
Der Test stammt aus dem Jahr 2020, und Hersteller überarbeiten ihre Formeln regelmäßig. Ein Ergebnis von damals sagt nichts über die aktuelle Rezeptur eines Produkts aus. Nutze den Test als Orientierung für die Leistungsfähigkeit der Produktkategorie, nicht als Kaufempfehlung für ein bestimmtes Make-up.



