Permanent Make-up, kurz PMU, ist eine Pigmentierung der oberen Hautschicht, die deine Gesichtszüge betont, ohne dass du morgens nachzeichnen musst. Anders als ein klassisches Tattoo arbeiten PMU-Studios mit feineren Nadeln und speziellen Pigmenten, die mit der Zeit verblassen. Die drei häufigsten Anwendungen sind Augenbrauen, Lidstrich und Lippen.
Ob sich Permanent Make-up für dich lohnt, hängt von drei Dingen ab: von deiner Erwartung an das Ergebnis, von der Qualifikation der Behandlerin und von deiner Bereitschaft, die Heilungsphase richtig zu pflegen. Wer sich gut vorbereitet und ein Studio mit ausführlicher Beratung wählt, spart sich tägliche Schminkzeit und bekommt ein Ergebnis, das natürlich wirkt. Wer sich ohne Beratung behandeln lässt, riskiert ein Ergebnis, das sich nur schwer korrigieren lässt.
Ein Studio, das diese Behandlungen mit persönlicher Beratung anbietet, ist LALUNA Beauty in Kiel. Dort werden Hauttyp, Gesichtsform und Wünsche vor jeder Behandlung individuell abgestimmt.
Was Permanent Make-up von einem Tattoo unterscheidet
Der wichtigste Unterschied liegt in der Eindringtiefe und in den Pigmenten. Beim Tattoo sticht die Nadel in die Lederhaut, und die Farbe bleibt ein Leben lang. Beim Permanent Make-up arbeitet die Behandlerin in den oberen Hautschichten, und die feineren Pigmente baut der Körper mit der Zeit ab. Deshalb ist der Begriff „permanent" eigentlich irreführend: Das Ergebnis verblasst nach einiger Zeit und braucht eine Auffrischung.
Das hat einen Vorteil: Du bist nicht auf Lebenszeit an eine Form oder Farbe gebunden. Ein Nachteil: Die Haltbarkeit hängt von deinem Hauttyp, deinem Lebensstil und deiner Pflege ab. Wer die Auffrischung lange hinauszögert, bekommt ein ungleichmäßig verblasstes Ergebnis.
Augenbrauen: Microblading, Powderbrows und Combo Brows
Bei den Augenbrauen haben sich drei Techniken etabliert, die unterschiedlich aussehen.
Microblading erzeugt feine, haarfeine Striche, die einzelne Augenbrauenhärchen imitieren. Die Behandlerin ritzt mit einer feinen Klinge winzige Linien in die Haut und setzt Pigment ein. Das Ergebnis wirkt natürlich und eignet sich, wenn du lichte Stellen hast und die Form deiner Brauen erhalten willst.
Powderbrows setzen auf einen weichen Farbverlauf, der an geschminkte Brauen mit Puder erinnert. Statt einzelner Striche wird die gesamte Braue mit feinen Punkten pigmentiert, von hell an der Brauenwurzel bis etwas kräftiger am Schwung. Das deckt auch spärliche Brauen gut ab und sieht aus wie ein frisch gezogener Augenbrauenstift.
Combo Brows kombinieren beide Techniken: feine Striche am Anfang der Braue, weicher Puder-Effekt im Rest. Das ist die aufwendigste Variante und eignet sich, wenn du eine volle, aber dennoch natürliche Braue möchtest.
LALUNA Beauty in Kiel führt Microblading und Powderbrows durch und stimmt die Wahl der Technik in der Beratung auf deine Gesichtsform und deinen Alltag ab. Wer morgens wenig Zeit hat, wählt oft Powderbrows, weil sie auch ohne zusätzliches Schminken fertig aussehen.
Lidstrich: Permanent Eyeliner für mehr Ausdruck
Der Permanent Eyeliner verläuft entlang des Wimpernkranzes und kann je nach Wunsch dezent oder kräftiger ausfallen. Die feine Linie direkt am Wimpernansatz lässt die Wimpern dichter wirken, ohne dass du einen Lidstrich ziehen musst. Wer einen stärkeren Effekt möchte, lässt die Linie am äußeren Augenwinkel leicht auslaufen.
Die Behandlung am Auge erfordert besondere Sorgfalt, weil die Haut dort dünn und empfindlich ist. Gute Studios arbeiten mit sehr feinen Nadeln und betäuben die Stelle vorher. Nach der Behandlung schwillt das Lid oft leicht an, das klingt innerhalb weniger Tage ab.
Lippen: Aquarell Lips für natürliche Farbe
Bei den Lippen geht es meist nicht um kräftiges Rot, sondern um einen weichen Farbschimmer, der die natürliche Lippenfarbe verbessert. Die Technik heißt Aquarell Lips, weil das Pigment wie mit einem Pinsel aufgetragen wird: zart, mit weichen Übergängen und ohne harte Kontur.
Das eignet sich, wenn deine Lippen von Natur aus blass sind, wenn die Kontur ungleichmäßig wirkt oder wenn du nach dem Aufwachen aussehen möchtest, als hättest du einen getönten Lippenbalsam getragen. Die Pigmentierung gleicht kleine Asymmetrien aus, ohne dass es nach Schminke aussieht.
Die Behandlung: Beratung, Farbwahl, Heilung
Eine gute PMU-Behandlung beginnt nicht an der Nadel, sondern am Beratungstisch. Die Behandlerin schaut sich deinen Hauttyp an, bespricht deine Gesichtsform und deine Wünsche und zeichnet die geplante Form vor. Bei LALUNA Beauty in Kiel ist dieser Schritt fester Bestandteil jeder Behandlung, ebenso die Abstimmung der Pigmentfarbe auf deinen Hautton. Das Studio arbeitet mit hochwertigen Produkten und modernen Techniken, damit das Ergebnis natürlich wirkt und lange überzeugt.
Die Behandlung selbst dauert je nach Bereich und Technik unterschiedlich lang. Vorher wird die Stelle betäubt, damit du kaum etwas spürst. Danach folgt die Heilungsphase: Die pigmentierte Stelle bildet in den ersten Tagen feine Krusten, die du nicht abziehen solltest. Nach etwa einer Woche fällt die oberste Schicht ab, und die Farbe wirkt zunächst blasser, als sie später sein wird. Erst nach einigen Wochen zeigt sich das endgültige Ergebnis. Viele Studios empfehlen deshalb eine Auffrischung nach einigen Monaten, um die Farbe zu vertiefen.
Woran du ein seriöses Studio erkennst
Weil Permanent Make-up in die Haut eingreift, entscheidet die Hygiene über Sicherheit und Ergebnis. Achte auf Einmalnadeln, die vor deinen Augen geöffnet werden, auf desinfizierte Arbeitsflächen und darauf, dass die Behandlerin Handschuhe trägt. Frage nach ihrer Ausbildung und lass dir vorher Fotos von früheren Arbeiten zeigen, am besten von Augenbrauen, die deiner Gesichtsform ähneln.
Kläre außerdem, ob du für die Behandlung geeignet bist. Bei Schwangerschaft, stillender Zeit, bestimmten Hauterkrankungen oder der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten raten viele Studios von einer Behandlung ab. Ein seriöses Studio fragt das aktiv ab und führt bei Bedarf einen Allergietest durch.
Nach der Behandlung: So bleibt das Ergebnis schön
Die ersten zwei Wochen entscheiden darüber, wie gleichmäßig das Pigment einzieht. Halte die Stelle trocken und sauber, trage für ein paar Tage keine Schminke auf der behandelten Fläche auf und meide Sauna, Schwimmbad und direkte Sonne. Die Behandlerin gibt dir eine Pflegeanleitung mit, meist mit einer Wundheilsalbe, die du dünn aufträgst.
Je besser du die Heilungsphase einhältst, desto länger bleibt das Ergebnis gleichmäßig. Auch später gilt: Sonnenschutz verlangsamt das Verblassen der Pigmente, während regelmäßige Peelings oder Säurebehandlungen im Gesicht die Haltbarkeit verkürzen.



