Gut sichtbare Augenbrauen geben dem Gesicht Struktur. Sie rahmen die Augen ein, tragen zum Ausdruck bei und lassen einen müden Blick wacher wirken. Viele Menschen zeichnen ihre Brauen deshalb täglich nach. Das kostet Zeit und gelingt nicht immer gleichmäßig. Wer sich die Augenbrauen färbt, umgeht dieses tägliche Ritual: Die Farbe hält mehrere Wochen und die Brauen sehen auch ohne Make-up gepflegt und definiert aus.
Damit das Ergebnis natürlich wirkt, sind drei Dinge entscheidend: die passende Farbnuance, eine gründliche Vorbereitung und eine sorgfältige Anwendung. Wer zu dunkel wählt, die Farbe zu lange einwirken lässt oder die Haut nicht schützt, bekommt schnell einen künstlichen Balkeneffekt. Mit der richtigen Technik gelingt das Färben zu Hause in etwa zehn Minuten. Dieser Beitrag erklärt, für wen sich das Färben lohnt, wie Sie die passende Farbe finden, was Sie vor der Anwendung beachten müssen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.
Warum sich das Färben der Augenbrauen lohnt
Der größte Vorteil: gefärbte Brauen sparen Zeit. Wer morgens die Brauen nachzeichnet, kennt das Problem: Die eine Seite gelingt, die andere nicht, und bei schlechtem Licht wird das Ergebnis schnell ungleichmäßig. Gefärbte Brauen sind dagegen immer gleich. Sie müssen nicht korrigiert werden und sehen vom frühen Morgen bis zum späten Abend gleich aus.
Besonders im Sommer zeigt sich der Vorteil. Beim Schwitzen, beim Schwimmen oder bei einem Regenschauer verlangt normales Augenbrauen-Make-up ständige Kontrolle. Es verschmiert, verläuft oder hinterlässt dunkle Ränder. Gefärbte Brauen bleiben davon unberührt. Die Farbe sitzt auf den Härchen und nicht auf der Haut, sie kann also nicht verlaufen.
Dazu kommt der optische Effekt. Augenbrauen rahmen das Gesicht ein und bestimmen den Gesichtsausdruck mit. Ausdrucksstarke Brauen können so viel bewirken, dass sie anderes Make-up überflüssig machen. Ein sauberer Rahmen um die Augen lässt das Gesicht wacher und präsenter wirken. Wer wenig Zeit für Make-up hat, bekommt mit gefärbten Brauen einen wachen Look, ohne viel aufzutragen.
Besonders profitieren Menschen mit hellen Haaren und heller Haut. Bei ihnen sind die Brauen oft kaum sichtbar, der Gesichtsausdruck wirkt blass und müde. Gefärbte Augenbrauen geben dem Gesicht Kontur und lassen es lebendiger erscheinen. Wer zusätzlich etwas Rouge aufträgt, bekommt einen frischen, wachen Ausdruck.
Auch wer dünne oder lückenhaft wachsende Brauen hat, profitiert vom Färben. Die Farbe legt sich auf die feinen Härchen und macht sie sichtbarer. Die Braue wirkt dadurch dichter, ohne dass sie aufgemalt werden muss. Voraussetzung ist, dass die Farbe zur natürlichen Haarfarbe passt und nicht zu dunkel gewählt wird. Dann sieht das Ergebnis natürlich aus und die Braue wirkt voller, als sie ist.
Die richtige Farbe finden: Harmonie statt Kontrast
Die Farbwahl entscheidet darüber, ob das Ergebnis natürlich oder künstlich aussieht. Die Grundregel lautet: Die Augenbrauen sollten zur Haarfarbe passen. Eine hundertprozentige Übereinstimmung ist nicht nötig. Ein Ton Abweichung fällt kaum auf und kann sogar weicher wirken. Deutlich wird der Unterschied allerdings, wenn blondes Haar auf dunkle Augenbrauen trifft. Dieser Kontrast wirkt selten harmonisch und kann das Gesicht hart erscheinen lassen.
Die Augenbrauenfarbe sollte sich an der Haarfarbe orientieren, aber nicht dunkler sein als die natürlichen Brauenhärchen. Wer zu dunkel wählt, bekommt schnell den gefürchteten Balkeneffekt. Die Brauen wirken dann aufgemalt und künstlich. Das passiert vor allem dann, wenn die Farbe nicht nur auf den Härchen, sondern auch auf der Haut darunter landet. Deshalb sind die Farbwahl und die saubere Anwendung gleichermaßen wichtig.
Bei der Auswahl hilft der Blick auf den Farbton der Haare. Helles Blond verträgt einen hellen, kühlen Braunton. Mittelblonde und brünette Haare harmonieren mit mittleren Brauntönen. Dunkle Haare erlauben dunklere Brauntöne, sollten aber nicht ins Schwarze gehen. Wer zwischen zwei Nuancen schwankt, wählt besser den helleren Ton. Eine zu helle Braue lässt sich beim nächsten Färben korrigieren. Eine zu dunkle Braue wirkt dagegen wochenlang hart und muss erst herauswachsen.
Auch der Hautton spielt eine Rolle. Bei heller Haut wirken sehr dunkle Brauen schnell streng. Ein weicherer Braunton passt besser und lässt das Gesicht freundlicher wirken. Bei dunklerer Haut dürfen die Brauen kräftiger sein, damit sie nicht untergehen. Wer sich unsicher ist, kann die Farbe vor dem Färben an einer unauffälligen Stelle testen oder sich im Zweifel für einen helleren Ton entscheiden.
Vor dem Färben: Hauttest und Vorbereitung
Bevor Sie die erste Farbe anrühren, sollten Sie einen Hauttest machen. Gerade bei sensibler Haut kann das Färben der Augenbrauen sonst zum Desaster werden. Die Haut im Gesicht, besonders die dünne Haut rund um die Augen, reagiert empfindlicher als die Kopfhaut. Ein Hauttest zeigt, ob Sie die Farbe vertragen. Tragen Sie dafür etwas von der angerührten Farbe an einer unauffälligen Stelle auf, zum Beispiel hinter dem Ohr oder an der Armbeuge, und beobachten Sie die Stelle über einige Zeit. Wenn Rötungen, Jucken oder Brennen auftreten, verzichten Sie auf das Färben.
Für Menschen mit sehr sensibler Haut oder bekannten Allergien gibt es eine Alternative: Augenbrauenpuder. Damit lassen sich die Brauen täglich sanft betonen, ohne dass Farbe auf der Haut einwirkt. Der Puder ist wasserlöslich, lässt sich leicht auftragen und wieder entfernen. Er hält zwar nicht mehrere Wochen, ist aber die verträglichere Lösung, wenn die Haut empfindlich auf Farbe reagiert.
Die Vorbereitung der Brauen ist genauso wichtig wie der Hauttest. Die Augenbrauen müssen vor dem Färben gründlich gereinigt werden. Make-up-Reste, Hautöl und Pflegeprodukte setzen sich auf den Härchen ab und verhindern, dass die Farbe gleichmäßig haftet. Das Ergebnis wird fleckig und hält kürzer. Reinigen Sie die Brauen deshalb mit einem milden Reinigungsprodukt und tupfen Sie sie trocken. Anschließend wird die Haut rund um die Brauen entfettet, damit die Farbe sauber aufgetragen werden kann.
Auch die Form der Brauen sollten Sie vor dem Färben prüfen. Das Färben betont die vorhandene Form, es korrigiert sie nicht. Wenn einzelne Härchen weit außerhalb der natürlichen Linie wachsen, sollten Sie die Form vor dem Färben in Ordnung bringen. Zupfen Sie nur die Härchen, die deutlich außerhalb der Brauenlinie sitzen, und halten Sie sich an die natürliche Form. Nach dem Färben sind abweichende Härchen nämlich viel deutlicher sichtbar, weil die Farbe sie betont.
Das richtige Produkt: Augenbrauenfarbe statt Haarfarbe
Nicht jede Farbe, die im Haushalt liegt, ist für die Augenbrauen geeignet. Verwenden Sie niemals Haarfärbemittel für die Augenbrauen. Haarfarbe ist für die Kopfhaut entwickelt und enthält kräftigere Wirkstoffe, die für die empfindliche Augenpartie zu aggressiv sind. Die Haut rund um die Augen ist dünn und reagiert schnell mit Rötungen oder Reizungen. Außerdem ist die Einwirkzeit von Haarfarbe viel zu lang für die feinen Brauenhärchen. Das Ergebnis wäre unkontrollierbar dunkel und die Haut würde unnötig belastet.
Geeignet sind spezielle Augenbrauenfarben oder Wimpernfarbe. Diese Produkte sind auf die empfindliche Augenpartie abgestimmt und wirken schneller. In Drogerien und Onlineshops gibt es fertige Färbesets für die Augenbrauen. Sie enthalten die Farbcreme, den Entwickler und oft auch eine Schablone, die das Auftragen erleichtert. Diese Sets sind praktisch, weil alle nötigen Utensilien zusammen sind und die Farbtöne aufeinander abgestimmt sind. Marken wie Astor Make Up, Babor Make Up oder Heidi Klum Make Up lassen ihre Produkte auf Verträglichkeit prüfen.
Achten Sie beim Kauf auf die Verträglichkeit des Produkts. Die Packungsangaben zur Anwendung und zur Einwirkzeit sollten Sie genau lesen und befolgen. Experimente sind bei den Augenbrauen nicht angebracht. Wer von der Anleitung abweicht, riskiert ein ungleichmäßiges oder zu dunkles Ergebnis.
Schritt für Schritt: Augenbrauen zu Hause färben
Mit einem Färbeset und etwas Geduld gelingt das Färben zu Hause in etwa zehn Minuten. Damit alles glatt läuft, sollten Sie die folgenden Schritte in Ruhe durchgehen. Legen Sie alle Utensilien bereit, bevor Sie beginnen, denn die Farbe muss nach dem Auftragen zügig entfernt werden.
Schritt 1: Material bereitlegen
Sie benötigen das Färbeset mit Farbcreme und Entwickler, einen kleinen Pinsel oder ein Bürstchen, eine Schablone oder Creme zum Abdecken der Haut, Wattepads, Wattestäbchen, ein altes Handtuch und eine Pflegecreme. Wer auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich vorab ein Spezialprodukt, das das Entfernen von Farbresten auf der Haut erleichtert. Wenn Sie alles in Reichweite haben, müssen Sie während des Färbens nicht suchen. Das ist wichtig, denn die Farbe darf nur kurz einwirken und muss danach schnell entfernt werden.
Schritt 2: Augenbrauen reinigen und entfetten
Reinigen Sie die Augenbrauen gründlich und entfernen Sie alle Make-up-Reste. Anschließend wird die Haut rund um die Brauen entfettet. Das geht mit einem Gesichtsreiniger oder einem milden Tonikum. Die Brauenhärchen sollten danach trocken und fettfrei sein, damit die Farbe gut haftet. Wenn Sie die Haut mit einer fettenden Creme eingecremt haben, müssen Sie die Brauen selbst aussparen, denn Fett verhindert, dass die Farbe auf den Härchen hält.
Schritt 3: Die Haut rund um die Brauen schützen
Damit die Farbe nur auf den Brauen landet und nicht auf der umliegenden Haut, müssen Sie die Hautpartie abdecken. Am einfachsten geht das mit vorgefertigten Schablonen, die eine Aussparung für die Augenbrauen haben. Sie liegen in Drogerien und Onlineshops bereit und sind oft Teil von Färbesets. Die Schablone wird über die Braue gelegt und schützt die Haut zuverlässig. Sie erleichtert das Auftragen immens, weil Sie die Farbe einfach in die Aussparung streichen können.
Alternativ funktioniert das Abdecken mit Watte. Zupfen Sie dünne Wattefasern zurecht und befestigen Sie sie mit etwas Creme oder Vaseline auf der Haut rund um die Braue. Achten Sie dabei darauf, dass die Braue selbst entfettet bleibt. Creme oder Vaseline auf den Härchen verhindert, dass die Farbe haftet. Eine dünne Schicht Creme rund um die Braue reicht aus, um die Haut vor Farbresten zu schützen. Tragen Sie die Creme sorgfältig auf und lassen Sie einen kleinen Abstand zur Brauenlinie, damit nichts auf die Härchen gelangt.
Schritt 4: Die Farbe anrühren
Rühren Sie die Farbcreme genau nach Packungsanleitung an. Die Mengenangaben auf der Verpackung sind verbindlich. Wer mehr Entwickler oder mehr Farbe verwendet als angegeben, verändert das Ergebnis. Das Ergebnis wird dann unkontrollierbar. Rühren Sie die Mischung glatt, bis eine gleichmäßige Creme entsteht. Bereiten Sie nur so viel an, wie Sie für eine Anwendung brauchen.
Schritt 5: Die Farbe auftragen
Tragen Sie die angerührte Farbe mit einem kleinen Bürstchen oder Pinsel gleichmäßig auf die Augenbrauen auf. Arbeiten Sie in Wuchsrichtung der Härchen, damit die Farbe jedes Härchen erfasst. Beginnen Sie am inneren Ansatz der Braue und arbeiten Sie sich zum äußeren Ende vor. Färben Sie immer eine Augenbraue nach der anderen. Wenn Sie beide Brauen gleichzeitig färben, müssen Sie die Farbe später sehr schnell von beiden Seiten entfernen. Das ist stressig und führt leicht zu einem ungleichmäßigen Ergebnis.
Schritt 6: Die Einwirkzeit beachten
Wie lange die Farbe einwirken muss, steht auf der Packung. Je nach Produkt liegt die Einwirkzeit zwischen zwei und zehn Minuten. Maßgeblich ist die Angabe des Herstellers. Als Faustregel gilt: Lieber kürzer als zu lang. Zu lange eingewirkte Farbe macht die Brauen unnatürlich dunkel. Wenn Sie ein dezentes Ergebnis möchten, wählen Sie die kürzere Zeit. Wenn Sie kräftige Brauen möchten, lassen Sie die Farbe etwas länger einwirken, aber überschreiten Sie die Packungsangabe nicht. Kontrollieren Sie das Ergebnis zwischendurch, indem Sie an einer Stelle vorsichtig etwas Farbe abwischen.
Schritt 7: Die Farbe entfernen
Nach der Einwirkzeit wird die Farbe zügig entfernt. Wischen Sie zuerst mit einem trockenen Wattepad über die Brauen und kontrollieren Sie das Ergebnis. Wenn die Farbe noch zu hell ist, können Sie sie kurz einwirken lassen. Wenn die Intensität passt, wischen Sie mit einem feuchten Wattepad nach, bis alle Farbreste entfernt sind. Farbkleckse, die auf der Haut gelandet sind, entfernen Sie sofort mit einem Wattestäbchen. Je schneller Sie handeln, desto leichter geht die Farbe von der Haut ab. Lässt man die Kleckse erst eintrocknen, wird das Entfernen mühsam und die Haut verfärbt sich.
Schritt 8: Farbreste auf der Haut entfernen
Ähnlich wie beim Haarefärben nimmt auch die Haut unter den Augenbrauen etwas Farbe auf. Das kann zu dem unerwünschten Balkeneffekt führen. Wenn nach dem Entfernen noch Farbreste auf der Haut sichtbar sind, hilft ein sanftes Gesichtspeeling. Massieren Sie das Peeling vorsichtig über die betroffenen Stellen und spülen Sie es mit klarem Wasser ab. Auch Asche, zum Beispiel von einem Streichholz, kann helfen, die Farbe von der Haut zu lösen. Reiben Sie die Asche sanft über die verfärbten Stellen und waschen Sie sie anschließend ab. Arbeiten Sie dabei behutsam, damit die empfindliche Haut rund um die Augen nicht gereizt wird.
Schritt 9: Die Brauen abwaschen und trocknen
Spülen Sie die Augenbrauen nach dem Färben mit klarem Wasser ab. Nehmen Sie ein altes Handtuch, das ruhig schmutzig werden darf, und rubbeln Sie die Brauen trocken. Dieser Vorgang nimmt die letzten Farbrückstände von der Haut mit auf. Die Brauen sind danach sauber und die umliegende Haut ist frei von Farbresten. Ein helles Handtuch sollten Sie dafür nicht verwenden, denn die Farbe kann sich darauf abfärben.
Schritt 10: Pflege nach dem Färben
Das Färben beansprucht die Haut. Tragen Sie nach dem Abwaschen etwas Pflegecreme auf die Augenbrauen und die umliegende Haut auf. Die Creme beruhigt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Das ist besonders wichtig, weil die Haut durch die Farbe ausgetrocknet werden kann. Eine leichte, gut verträgliche Gesichtscreme reicht dafür aus. Massieren Sie die Creme sanft ein und lassen Sie sie kurz einziehen, bevor Sie Make-up auftragen.
Typische Fehler beim Augenbrauenfärben und wie Sie sie vermeiden
Die häufigsten Fehler lassen sich mit etwas Vorbereitung vermeiden. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick:
Die Farbe zu dunkel wählen. Der häufigste Fehler ist ein zu dunkler Farbton. Dunkle Brauen wirken schnell hart und künstlich. Wählen Sie lieber einen Ton heller und testen Sie die Farbe zuerst an einer unauffälligen Stelle.
Die Einwirkzeit nicht einhalten. Wer die Farbe zu lange einwirken lässt, bekommt unnatürlich dunkle Brauen. Halten Sie sich an die Packungsangabe und kontrollieren Sie das Ergebnis zwischendurch.
Beide Brauen gleichzeitig färben. Wenn beide Brauen gleichzeitig eingefärbt sind, muss die Farbe sehr schnell von beiden Seiten entfernt werden. Das führt oft zu einem ungleichmäßigen Ergebnis, bei dem eine Braue dunkler wird als die andere. Färben Sie immer eine Braue nach der anderen.
Die Haut nicht schützen. Ohne Schablone oder Creme landet die Farbe auf der Haut rund um die Brauen. Die Folge ist ein Balkeneffekt, der schwer zu entfernen ist. Decken Sie die Haut immer sorgfältig ab, bevor Sie die Farbe auftragen.
Haarfarbe verwenden. Haarfärbemittel sind für die empfindliche Augenpartie zu aggressiv. Verwenden Sie ausschließlich Augenbrauenfarbe oder Wimpernfarbe.
Den Hauttest überspringen. Gerade bei sensibler Haut kann das Färben sonst zu Reizungen führen. Machen Sie vor der ersten Anwendung immer einen Hauttest.
Von der Anleitung abweichen. Die Packungsangaben sind verbindlich. Wer die Mengen oder die Einwirkzeit verändert, riskiert ein unschönes Ergebnis.
Farbreste auf der Haut zu spät entfernen. Farbkleckse sollten sofort mit einem Wattestäbchen entfernt werden. Wer wartet, bis die Farbe getrocknet ist, hat deutlich mehr Arbeit und riskiert verfärbte Hautstellen.
Nach dem Färben: Haltbarkeit und Nachfärben
Das Ergebnis hält mehrere Wochen. Wie lange genau, hängt vom Produkt, von der Haarstruktur und von der Pflege ab. Bei den feinen Brauenhärchen wächst die Farbe mit der Zeit heraus. Nach etwa drei bis fünf Wochen ist es Zeit, die Brauen nachzufärben. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt daran, dass die Brauen wieder blasser wirken und die Härchen an den Ansätzen heller nachwachsen.
Zwischen den Färbungen sollten Sie die Brauen pflegen. Eine Pflegecreme oder ein leichtes Augenbrauenöl hält die Härchen geschmeidig und die Haut rund um die Brauen gepflegt. Vermeiden Sie in den ersten Tagen nach dem Färben aggressive Reinigungsprodukte oder Peelings im Bereich der Brauen. Sie könnten die Farbe schneller ausbleichen. Auch starke Sonneneinstrahlung kann die Farbe verblassen lassen. Wer viel Zeit in der Sonne verbringt, muss unter Umständen früher nachfärben.
Färben im Salon oder zu Hause?
Die Anleitung in diesem Beitrag zeigt, dass das Färben zu Hause mit einem guten Färbeset gut gelingt. Der Zeitaufwand ist gering, die Kosten sind überschaubar und die Schablonen aus den Sets machen das Auftragen einfach. Wer sich unsicher ist, ob er die Farbe gleichmäßig auftragen kann, kann die erste Färbung auch im Salon machen lassen. Dort sieht man das Ergebnis und kann danach entscheiden, ob man die weiteren Färbungen selbst übernimmt.
Für Menschen mit sehr sensibler Haut oder bekannten Allergien ist der Gang zum Profi ebenfalls eine Überlegung wert. Im Salon kann vorab getestet werden, ob die Farbe vertragen wird. Wer zu Hause färbt, sollte den Hauttest auf keinen Fall auslassen. Auch wer schon einmal eine Reaktion auf Haarfarbe oder andere Färbemittel hatte, sollte vorsichtig sein und im Zweifel eine Fachperson fragen.
Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Augenbrauenfärben spart Zeit: Das Ergebnis hält mehrere Wochen und ersetzt das tägliche Nachzeichnen.
- Die Farbe sollte zur Haarfarbe passen und nicht zu dunkel gewählt werden, sonst entsteht ein künstlicher Balkeneffekt.
- Vor dem Färben steht ein Hauttest, besonders bei sensibler Haut. Augenbrauenpuder ist eine verträgliche Alternative.
- Die Brauen müssen vor dem Färben gründlich gereinigt und entfettet werden.
- Verwenden Sie ausschließlich Augenbrauenfarbe oder Wimpernfarbe, niemals Haarfärbemittel.
- Schützen Sie die Haut rund um die Brauen mit einer Schablone oder mit Watte und Creme.
- Färben Sie eine Braue nach der anderen und halten Sie die Einwirkzeit aus der Packungsanleitung ein.
- Entfernen Sie die Farbe zügig und beseitigen Sie Farbreste auf der Haut mit einem sanften Peeling.
- Pflegen Sie die Brauen nach dem Färben mit einer Creme und färben Sie alle drei bis fünf Wochen nach.
Mit der richtigen Farbe, einer sauberen Vorbereitung und etwas Geduld gelingt der natürliche Augenbrauen-Look zu Hause zuverlässig. Das tägliche Nachzeichnen entfällt und die Brauen sehen auch ohne Make-up gepflegt und ausdrucksstark aus.



