Du suchst ein Make-up, das die Haut atmen lässt und trotzdem einen ebenmäßigen Teint schafft? Annayake, eine japanische Kosmetikmarke aus dem Hause Takasago, setzt auf leichte Texturen, die mit der Haut arbeiten statt sie zu maskieren. „Natürlicher Teint“ bedeutet hier: Die Haut wirkt wie Haut, nur in ihrer besten Version.
Je nach gewünschtem Look eignen sich unterschiedliche Produkttypen; japanische Make-up-Techniken führen zu einem frischen Ergebnis.
Was Annayake von anderen Make-up-Marken unterscheidet
Annayake gehört zur japanischen Takasago-Gruppe, einem der weltweit führenden Duft- und Kosmetikhersteller. Die Marke kombiniert japanische Wirkstoffe wie Tsubaki-Öl, Reis und Matcha mit moderner Kosmetiktechnologie. Make-up und Hautpflege verschmelzen dabei: Viele Produkte enthalten pflegende Inhaltsstoffe, sodass das Make-up gleichzeitig die Hautbarriere stärkt.
Die Farbphilosophie orientiert sich an der japanischen Ästhetik: Statt knalliger Töne dominieren gedeckte, warme Nuancen, die den natürlichen Hautton unterstreichen. Die Texturen sind meist cremig oder flüssig und lassen sich dünn auftragen. Deckkraft entsteht durch Schichten, nicht durch eine dicke Schicht auf einmal.
Der natürliche Teint: So arbeitest du mit Annayake-Produkten
Ein natürlicher Teint beginnt mit der richtigen Vorbereitung. Annayake empfiehlt, die Haut vor dem Make-up gründlich zu pflegen, damit die Produkte gleichmäßig verlaufen. Eine leichte Feuchtigkeitscreme oder ein Primer mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen bildet die Basis.
Für den Teint selbst gibt es drei Wege, je nach gewünschtem Effekt:
- Leichter Glow: Eine getönte Tagescreme oder ein Serum-Foundation, das du mit den Fingern oder einem feuchten Beautyblender aufträgst. Die Deckkraft bleibt transparent, Unreinheiten werden nur leicht ausgeglichen.
- Mittlere Deckkraft: Ein flüssiger Foundation, den du mit einem Pinsel in kreisenden Bewegungen einarbeitest. So entsteht ein ebenmäßiges Bild, ohne dass die Haut maskenhaft wirkt.
- Geziehltes Kaschieren: Concealer nur dort, wo wirklich Bedarf ist, also unter den Augen, an Rötungen oder kleinen Unebenheiten. Mit dem Finger oder einem kleinen Pinsel tupfst du das Produkt ein, statt es zu verreiben.
Arbeite von innen nach außen und von der Gesichtsmitte zu den Rändern. So bleibt die Deckkraft in der T-Zone höher, während die Gesichtskonturen natürlicher wirken.
Die richtigen Produkte für deinen Hauttyp
Annayake bietet verschiedene Formeln, die auf unterschiedliche Hautbedürfnisse abgestimmt sind. Wenn du trockene Haut hast, greifst du zu cremigen Texturen mit feuchtigkeitsspendenden Ölen. Bei öliger Haut eignen sich mattierende Puder oder leichte Flüssigfoundations, die nicht in die Poren wandern.
Für empfindliche Haut sind Produkte mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Kamille oder Grüntee-Extrakt sinnvoll. Achte auf die Inhaltsstoffliste: Parfüm und Alkohol können reizen, während Hyaluronsäure und Glycerin Feuchtigkeit binden.
Ein Beispiel: Für einen Arbeitstag, an dem du von morgens bis abends unterwegs bist, wählst du eine langanhaltende Foundation mit mittlerer Deckkraft. Für ein Date am Abend reicht eine getönte Creme mit dezentem Schimmer, die deine Haut zum Strahlen bringt.
Anwendungstechniken: So gelingt der japanische No-Make-up-Look
Der No-Make-up-Look ist keine Erfindung von Annayake, aber die Produkte eignen sich ideal dafür. Die Technik besteht aus mehreren Schritten, die jeweils dünn aufgetragen werden.
Zuerst bereitest du die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion oder einem Serum vor. Danach folgt ein leichter Foundation oder eine getönte Creme, die du mit den Fingerspitzen aufträgst. Die Wärme der Hände lässt das Produkt besser einziehen. Anschließend setzt du Concealer nur an den Stellen, die wirklich abgedeckt werden müssen. Zum Schluss fixierst du das Ergebnis mit einem transparenten Puder, aber nur in der T-Zone, damit der Glow erhalten bleibt.
Für Wangen und Lippen verwendest du am besten Cremeblush und einen getönten Lippenbalsam. Die Farben sollten deinem natürlichen Hautton entsprechen: Pfirsichtöne für helle Haut, Rosé für mittlere Haut, Beere für dunklere Haut. So wirkt das Gesicht frisch, ohne dass du viel Produkt benötigst.
Farbauswahl: Welche Nuancen passen zu deinem Hautton?
Annayake bietet eine Palette an, die von sehr hellen bis zu tiefen Hauttönen reicht. Die Grundregel: Der Foundation sollte exakt zu deinem Hautton passen, nicht dunkler oder heller sein. Teste die Farbe am Kiefer, nicht am Handgelenk, denn dort ist die Haut anders pigmentiert.
Für den natürlichen Look wählst du einen Farbton, der deinem Teint entspricht und höchstens einen halben Ton wärmer ist. Bei Unsicherheit hilft der Blick auf deine Untertöne: Hast du einen kühlen Unterton mit bläulichen Adern, wählst du Foundation mit rosigen Untertönen. Bei warmen Untertönen mit grünlichen Adern passen goldene oder gelbliche Nuancen.
Cremeblush und Lippenfarben sollten ebenfalls zu deinem Unterton passen. Ein kühler Roséton harmoniert mit kühler Haut, ein warmer Pfirsichton mit warmer Haut. Wenn du unsicher bist, beginne mit einer kleinen Menge und steigere die Intensität langsam.
Make-up und Hautpflege: Die japanische Verbindung
In der japanischen Kosmetiktradition sind Make-up und Hautpflege keine getrennten Bereiche. Annayake überträgt dieses Prinzip auf seine Produkte: Foundations enthalten pflegende Öle, Puder beruhigende Extrakte, und Concealer feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe. Das bedeutet für dich: Dein Make-up arbeitet mit deiner Haut, anstatt sie zu belasten.
Die Abschminkroutine ist deshalb genauso wichtig wie das Auftragen. Verwende ein sanftes Reinigungsöl oder einen Balsam, der Make-up und Sonnencreme löst, ohne die Haut auszutrocknen. Anschließend reinigst du mit einem milden Schaum oder Gel. Einmal pro Woche kannst du ein Peeling einbauen, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Aufnahme der Pflegeprodukte zu verbessern.
Alltagstauglichkeit: Wie lange hält das Make-up?
Die Haltbarkeit hängt von deiner Hautbeschaffenheit, der Produktformel und der Umgebung ab. Cremige Texturen halten auf trockener Haut länger, auf öliger Haut können sie schneller verlaufen. Ein mattierender Puder als Fixierung verlängert die Haltbarkeit, ohne den natürlichen Effekt zu stören.
Für lange Tage empfiehlt sich ein Setting-Spray, das du nach dem Make-up aufsprühst. Es verbindet die Schichten und verhindert, dass sich Foundation in Fältchen absetzt. Wenn du zu Glanz neigst, kannst du unterwegs mit einem Blotting-Papier überschüssiges Öl aufnehmen, statt neue Puder aufzutragen.



